Karlowicz, Mieczyslaw (1876–1909)

Karlowicz wurde in Vishneva (heute Teil von Belarus) in eine Adelsfamilie geboren und gehört zum Clan von Ostoja. Sein Vater Jan war ein polnischer Linguist, Lexikograph und Musiker. Als Kind studierte er Geige, für welches Instrument er später sein einziges Konzert schrieb.

Karlowicz 'Musik hat einen spätromantischen Charakter. Er war ein großer Bewunderer von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, dessen Symphonie Nr. 6 er lobte. Tschaikowskys Einfluss ist in Karlowicz 'früheren Werken zu hören, insbesondere in der e-Moll-Symphonie und dem Violinkonzert. Wie die meisten Spätromantiker geriet auch er unter den erheblichen Einfluss von Richard Wagner, insbesondere bei Tristan und Isolde. Trotzdem gelang es ihm, eine originelle Musiksprache zu entwickeln, die sich in Harmonie und Orchestrierung ausdrückt. Letztere beherrschte er wie kaum ein anderer Komponist und schrieb einige der farbenfrohsten Orchestermusiken, die jemals gefunden wurden.

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Prelude and Double Fugue

Prelude and Double Fugue | mehr Information
Dauer 5'00'' 13 Seiten



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