Pingoud, Ernest (1887–1942)

Der in Sankt Petersburg geborene Pingoud war Schüler der russischen Komponisten Anton Rubinstein, Alexander Glazunov und Nikolai Rimsky-Korsakov am Konservatorium von Sankt Petersburg. Er nahm auch Privatunterricht bei Alexander Siloti, der die Familie kennengelernt hatte, als er Nachbar seiner Sommerresidenz im Tikkala Manor in der Nähe von Viipuri an der Karelischen Landenge wurde. 1906 ging er nach Deutschland, um bei dem Musiktheoretiker Hugo Riemann und dem Komponisten Max Reger zu studieren, der ihn für einen seiner besten Schüler hielt. Vielleicht studierte Pingoud im Auftrag seines Vaters auch nichtmusikalische Fächer wie Philosophie und Literatur sowie Bergbau und Metallurgie in Jena, München, Bonn und Berlin. Er entschied sich für eine These zu Goethe, die aus irgendeinem Grund nie gebilligt wurde. Bereits als Student begann Pingoud 1908 eine Karriere als Schriftsteller, als er musikalischer Korrespondent der St. Petersburger Zeitung wurde. Er bekleidete das Amt bis 1911 und steuerte anschließend bis 1914 Konzert- und Opernkritiken aus St. Petersburg bei.

Sein erstes Orchesterkonzert, das 1918 in Helsinki stattfand, läutete die Ankunft einer modernistischen Musikästhetik in Finnland ein. Die Musik schockierte das Publikum, ähnlich wie bei der berüchtigten Premiere von Strawinskys Frühlingsritus 1913 in Paris. Stilistisch zeigten die Werke den Einfluss von Richard Strauss, Alexander Scriabin und Claude Debussy. Die Feindseligkeit Finnlands gegenüber seiner Musik führte zu einer Reihe abwertender Labels, darunter "Ultramodernismus" und sogar "musikalischer Bolschewismus", obwohl sein Orchestrierungsbefehl schließlich einige kritische Anerkennung erhielt. Seine offene Ablehnung des finnischen Nationalismus mag für einige Missbilligungen verantwortlich gewesen sein (im Gegensatz zu anderen finnischen Komponisten der Zeit, als er es vermied, von der Kalevala inspirierte Werke zu komponieren).

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4 Elegier

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2 Seiten

1. Molto moderato 0'45''
2. Keine Tempo Bezeichnung 0'45''

Die dritte and vierte Elegie sind verschollen.



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Deux Préludes & Finale

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5 Seiten

1. Andante 1'30''
2. Molto adagio 2'00''
3. Finale 0'50''



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Dauer 1'20'' 2 Seiten



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Dauer 4'20'' 9 Seiten

1. L'âme d'enfant 1'10''
2. La petit aveugle 0'50''
3. Le joujou 0'50''
4. Berceuse 1'30''



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Tango orientale

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Dauer 3'50'' 4 Seiten



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