Mielck komponierte alle seine Werke in der kurzen Zeitspanne von vier Jahren. Sein Katalog umfasst eine Vielzahl von Werken aus dem Bereich der Kammermusik, darunter ein Streichquintett und ein Streichquartett. Er komponierte außerdem eine Sinfonie (1897), zwei Ouvertüren, ein Konzertstück für Klavier und Orchester sowie eines für Violine und Orchester, die Finnische Suite, und zwei große Vokalwerke in deutscher Sprache.

Mielck war in seinem Heimatland enttäuscht, weil es – mit Ausnahme der Finnischen Suite – an nationalistischen (politischen) Tendenzen mangelte; sein Interesse an der Kultur seines angestammten Deutschlands machte ihn in der finnischen Musikszene eher zu einem Fremden.

Kurz vor seinem Tod hatte Mielck in Deutschland seinen größten Erfolg.

Die Begeisterung, die die Uraufführung von Mielcks Symphonie am 20. Oktober 1897 unter der Leitung von Robert Kajanus bei den Kritikern – vor allem bei Karl Flodin bei den „Nya Pressen“ – hervorrief, war eine Motivation, die Sibelius dazu veranlasste, sich an seiner ersten Symphonie zu versuchen Symphonie.